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GORATEC Technology GmbH
Otto-Hahn-Straße 21
D-85435 Erding
Tel.: +49 (0) 8122-88 09 4-0
Fax: +49 (0) 8122-88 09 4-44
E-Mail: info@goratec.com

Betriebssystem:
Win NT 4.0,
Prozessor:
Pentium II, 500 MHZ, 64 MB RAM
Erweiterungsmöglichkeit:
2 ISA-Slots - für Lichtwellenleiter- empfangsmodul und digitales Interface
Hardware
|
Software
DAC |
Software
DAN |
Spezifikationen

Seit im Jahre 1977 der erste Infrarot-Linescanner in einem Zementwerk installiert wurde, hat sich dieses Meßverfahren für den Betriebszustand von Drehrohröfen in der Zementindustrie etabliert. Mittlerweile, um entscheidende Leistungsmerkmale weiterentwickelt, ist der Infrarot-Linescanner ein unverzichtbares Instrument der Prozeßdatenanalyse. Die Daten, die technologisch fortschrittliche Systeme liefern, sind entscheidend für die Optimierung des Produktionsprozesses. Nach wie vor die erste und wichtigste Aufgabe, für die Infrarot-Linescanner eingesetzt werden, ist das frühzeitige Erkennen sich lokal bildender Wärmezentren. Darüber hinaus liefern die Systeme wesentliche Informationen für einen verbesserten Drehrohrofenbetrieb und das Verständnis von Prozeßabläufen - jetzt und zukünftig Ihr Vorsprung im Wettbewerb.

Obwohl die Detektor-Technologie ähnlich der eines Pyrometers ist, liefert
der Linescanner nicht eine Einzelpunktmessung, sondern ein Echtzeit-Temperaturprofil
längs der Oberfläche des Drehrohrofens. Für die Temperaturüberwachung
des Drehrohrofenmantels
bietet GORATEC leistungsstarke Linescannerlösungen an, angepaßt
an unterschiedliche Ofenlängen und Standorte des Systems. Das große
Gesichtsfeld (90°, optional 120°) und die
hohe geometrische Auflösung erzeugen bis zu 2048 Meßpunkte pro
Abtastung, horizontal zur Oberfläche des Drehrohrofens. Ein rotierender
Spiegel ist die Basis des optomechanischen Scanmechanismus, der im Dauerbetrieb
mit einer frei wählbaren Frequenz (8 Hz und 20 Hz) arbeitet. Der dynamisch
ausgewuchtete Ablenkspiegel
ist mit einem hochbelastbaren Gleichstrommotor gekoppelt, der durch seine
konstanten Laufeigenschaften eine hohe Betriebssicherheit garantiert. Zeitlich
synchronisiert mit dem Drehrohrofen, entsteht so ein Echtzeit-Wärmebild,
das den thermischen Zustand der Ofenmantelfläche zeigt.

Scannerkopf
Die von einem Objekt abgegebene Infrarotstrahlung wird durch ein Gesichtsfeld
von 90° (optional 120°) erfaßt und durch den hochempfindlichen,
thermoelektrisch gekühlten Infrarotdetektor in ein Analogsignal umgewandelt.
Der breite Temperaturmeßbereich
eines Linescanners sichert seinen Einsatz für zahlreiche Aufgabenfelder.
Für die Zementindustrie ist ein Temperaturmeßbereich von 70°C
bis 600°C festgelegt
Eine störungsfreie 16 Bit Kommunikation zwischen Scanner und PC über den Lichtwellenleiter ist bis 2000m garantiert. Der Sender für die Übertragung über den Lichtwellenleiter ist im Scannerkopf, das digitale Interface mit dem Empfänger im PC integriert.
GORATEC liefert für die LSC-Serie massive Schutzgehäuse, die den Einsatz unter extremsten Umweltbedingungen (Staub, Hitze, Kälte, Feuchte etc.) gewährleisten - sicher, kontinuierlich und lageunabhängig.

Schematischer Anlagenaufbau
Einfachste Bedienung mit der LSC 2000-Überwachungs- und Datenübertragungs-Software.
Die LSC 2000 ist eine leistungsstarke Überwachungs- und Datenübertragungs-Software, speziell entwickelt für die Zementindustrie. Für den Anwender leicht zu bedienen, sichert sie ihm die entscheidenden Informationen:
Sicher und einfach zu handhaben, garantiert LSC 2000 für Windows ™ die Kompatibilität von Hard- und Software und einfachsten Datentransfer. Anwenderfreundlich entwickelt, bietet LSC 2000 höchsten Bedienkomfort. Die Einbindung der Meßdaten in eine zentrale Prozeßdatenanlyse ist möglich.
![]() Alarmdefinition |
![]() Kalibrierung/ Pyrometermessung |
- Überwachungsmodus Wärmebild
- Ofen
- Hüllkurve
- Temperaturskala
- Betriebsdaten

Messprogramm
Die LSC 2000 DAM Software von GORATEC basiert auf mehr als
15-jähriger Erfahrung in der Anwendung von Infrarot-Technologie in der
Zementindustrie und wurde für die spezifischen Bedürfnisse dieses
Marktes konzipiert. GORATECs LSC 2000 DAN Technologie
mit ihrer leistungsstarken Windows Software ist DIE kosteneffiziente und leicht
bedienbare Problem-Lösung für:

LSC 2000 DAN ( Beispiel einer Analyse-Bildes )
Die LSC 2000 DAN ist eine leistungsstarke Datenauswertesoftware
mit einem umfassenden Programm zur Offline-Analyse von Wärmebildern.
Sie ist konzipiert für Windows 98 / NT 4.0 / 2000 , mit all den Vorteilen
der weltweit führenden Windows Technologie und ermöglicht eine äußerst
schnelle und leichte Datenbearbeitung per Maus . ICON , BUTTONS und gängige
PULL-DOWN Menüs garantieren einfachste Bedienung , geeignet für
jedes Ausbildungsniveau. Innerhalb eines Standard- Netzwerkes kann die Datenanalyse
an jedem Arbeitsplatz eines Betriebes durchgeführt werden.
LSC 2000 - DAM beinhaltet eine Vielzahl wichtiger Auswerte-, Konvertierungs-
und Exportfunktionen , die es dem Anwender erlauben , die zeitliche Entwicklung
im Drehrohrofen zu begutachten als auch aussagekräftige Dokumentationen
über einen
mouse-click zu erstellen. Punkttemperaturmessungen können für bis
zu 16 individuelle cursor-Positionen erstellt werden und auch für Punkt-Temp.-Trend-Analysen
herangezogen werden, wenn eine Bildsequenz ausgewählt wird.
Temperaturprofile können über horizontale, vertikale oder frei
definierbare cursor-Linien dargestellt werden.Bei Auswahl einer Bildsequenz
können daraus Profil-Trend-Analysen erstellt werden. Die Histogramm-Darstellung
zeigt die Temperturverteilung in einem frei wählbaren Bereich ( area
of interest ). Dieser AOI-Bereich kann durch rechteckige, runde oder polygone
(frei wählbar ) Boxen definiert werden, wobei Min-, Max- und Mittelwerttemperatur
nnerhalb der Boxen angezeigt werden. Sie können ebenfalls
als Trend oder Box-Line-Trend dargestellt werden. Alle individuellen ”windows”
können zur weiteren Analyse bzw. Dokumentation in BMP oder ASCII konvertiert
werden.
| Detektor-Typ, Größe | MCT, 75 x 75 µm |
| Spektr. Empfindlichkeit | 3.4 - 4.2 µm |
| Kühlung | TE-gekühlt |
| Scanfrequenz | 8 Hz oder 20 Hz, umschaltbar (optional 40 Hz) |
| Scanbereich (FOV) | 90° oder optional bis 120° |
| Fokussierung | 0.4m - 8, einstellbar |
| Geometrische Auflösung |
Spot-Detektion (50%): 1.0 mrad Temperaturmessung (90%): 2.5 mrad Spektrale Filterung: 3.4 - 4.17 µm standard |
| Temperaturbereich mit atmosphär. Filter (ATM) |
100°C - 600° C |
| NETD | NOF (Standard für LT, HT) ATM (BP 3.4 - 4.17 µm) 8 Hz: 1.0° C @ 0° C 20 Hz: 1.4° C @ 0° C |
| Genauigkeit | ±2.5° C @ 75°-250° C ±1% @ 250°-1200° C |
| Wiederholgenauigkeit |
(1 Kalibrierung pro Jahr) kurzfristig ±1° C langfristig ±5° C |
| Stabilität der Scanlinien |
±1 mrad |
| Punktgenauigkeit | ±0.6 mrad |
| Ansprechzeit | 20 µs bei 8 Hz |
| Integrierte Temperaturreferenzquellen | Referenz # 1: 75° C ± 0.2° C Referenz # 2: 200° C ± 0.5° C |
| Umgebungstemperatur | 15° bis +55° C |
| Umgebungsfeuchtigkeit | 93% RH @ 40° C |
| Vibration (IEC 68-2-6) |
in Betrieb: 5 - 150 Hz, 0.5 g, 3 Richtungen außer Betrieb: 5 - 150 Hz, 2 g, 3 Richtungen |
| Schock (IEC 68-2-29) | in Betrieb: 5 g, 1000 Bumps außer Betrieb: 25 g, 1000 Bumps |
| Schutzart |
IP65 gemäß IEC 529 |
| Abmessung | 250 x 200 x 130 mm (B x H x T) |
| Gewicht | 7 kg |
| Energiebedarf | +5V, 1.5 Amp. (max), +15V, 1.2 Amp. (max), -15V, 1.2 Amp. (max) |
| Energieverbrauch |
20 W |
| Ausgangssignale | 16bit digitales Signal über Faseroptik, 2 Referenztemperatursignale, Sync und Clock Pulse |
| Optionen | Sperrluftvorsatz zum Schutz der Optik. Einstelloptik für Scanbereich. Luftkühlung für erweiterte Umgebungstemperatur bis zu 80° C, verschiedene Spektralfilter zur Optimierung des Systems |